Wintergarten

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Wintergarten

 

Ort:
Berlin-Köpenick
 
Jahr: 
2007
 
Team:
Helm Westhaus Architekten
Daniel Hanack
 

Bereits in den achtziger Jahren erhielt dieses Einfamilienhaus im Rahmen einer Modernisierung einen Erweiterungsbau. Ein massiver Bungalow auf einer Terrasse, worunter sich die Doppelgarage befand. Abgesehen von der wenig sensiblen Auseinandersetzung mit dem Hauptgebäude (von 1913) waren sowohl die Beziehung zum Garten durch die Höhendifferenz von eineinhalb Metern, einer schlecht gelegene Treppe an der Seite als auch die baulichen Mankos Grund genug für die Besitzer, einen Neubau errichten zu lassen. Bei der Idee standen sowohl die cascadenartige Abtreppung der einzelnen Räume sowie die Eigenständigkeit gegenüber dem Hauptgebäude im Vordergrund. Verbindendes Element bleibt der als Treppe verlaufende Weg. Dieser fließt zwischen den Volumen hinab bis in den Garten. Die Form des Pavillion ist eine moderne Interpretation postkolonialer britischer Wintergärten. Durch die schmale Verbindungwange wird nicht die Proportion der Öffnungen im Küchenbereich des Altbaus gewart sondern das Haus bekommt seine vier Ecken zurück und kann mit Unterstützung des Mansarden Daches als klarer Baukörper gelesen werden. Eine Addition von Volumen kam hier also nur durch ein Annex in Frage. Beide Plateaus sind oval, nach Sonne und zumeist Nutzung ausgerichtet. Das Esszimmer hat eine Ausrichtung nach Südost um besonders die Morgen- und Wintersonne einzufangen. Die untere Terrasse erhebt sich nur knapp 45 Zentimeter und erfüllt somit den Wunsch der Bauherren im „Grünen“ die Abendsonne zu geniessen. Die Entwurfsplanung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Büro Helm Westhaus Architekten.

Generalplanungsgesellschaft mbH